Cornelia Weihe // Malerei, Zeichnung, Skulptur // „Wanderer“

Freitag, 01.05.2026Samstag, 03.10.2026
Fr Sa So Fei 12-16 Uhr
Gutshaus

Vernissage mit Musik
Freitag, 1. Mai 2026, 15 Uhr
im Festsaal des Gutshauses Zernikow

Cornelia Weihe arbeitet ganz traditionell mit den Händen, den Sinnen und den Bildern, die sie sieht. Malerei, Zeichnung, Skulptur sind Herausforderungen genug. Der Sog der medialen Welten erreicht sie trotzdem. Was soll, was kann Kunst überhaupt? Welche Auskunft geben die Dinge, die sie macht über die Welt, über sie? Wo sind die Schwachpunkte, die Möglichkeiten? Wo und in welcher Form gibt es Schnittmengen zwischen Bild und Skulptur? Indem sie auf diese Weise arbeitet, erlebt sie innere und äußere Welt. „Betroffenheit leiblich spürbar machen“ nannte es einstmals ihre Professorin Irmtraud Ohme.

Sie beobachtete die Gesichter ihrer Mitmenschen bei Zoomkonferenzen in der Zeit der Pandemie. Sie zeichnete Porträts. Daraus entstanden kleinformatige Bilder mit Köpfen in sehr reduzierter Farbigkeit. Gleichzeitig war sie viel in der Natur. Sie beobachtete das ewige Fließen des Bergbaches, die unterschiedlichsten Grün- und Schwarztöne der Pflanzen mit Lichtern und Schatten und empfand darin den Aspekt der Gelassenheit. So entstanden Landschaftsbilder, die sie immer mehr auf Farbe reduzierte. Am Ende stand ein in Streifen aufgelöstes Bild von Wärme und Licht. Sie kombinierte beides miteinander als eine Möglichkeit verschiedenste Aspekte des Seins zu verbinden und sichtbar zu machen. Sie beschäftigt die Gleichzeitigkeit der Zustände


Ausstellung // 1. Mai bis 3. Oktober 2026

im Festsaal und im Gewölbekeller des Gutshauses
freitags, samstags, sonntags und an Feiertagen, 12 – 16 Uhr


veranstaltet von der Initiative Zernikow


Cornelia Weihe studierte 1981-1988 in der Fachrichtung Plastik/Metall bei Prof. Irmtraud Ohme an der Kunsthochschule Burg Giebichenstein Halle. Bis 1990 war sie freiberuflich tätig. 1990-2024 arbeitete sie als künstlerische Mitarbeiterin im Fachgebiet Bildhauerei/Metall an der Kunsthochschule Burg Giebichenstein. Seit 1991 ist sie Mitglied des „Atelier für Metallkunst“. 1996 erhielt sie den Ernst-Rietschel-Kunstpreis für Bildhauerei.

Sie war an zahlreichen Ausstellungen, Symposien und Wettbewerben für Kunst am Bau beteiligt. Und es gibt viele Arbeiten von ihr in öffentlichen und privaten Sammlungen sowie im öffentlichen Raum: www.cornelia-weihe.de